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Notfall Zahnschmerzen - Tipps vom Zahnarzt

Zahnarzt Notdienst München Dr. Schmidt
Zahnschmerzen? Zahnarzt Notdienst in München

Nicht immer findet man im Falle notfallmäßiger Zahnschmerzen gleich die richtige Hilfe. Sei es, weil es mitten in der Nacht oder an einem Sonn- oder Feiertag oder schlimmstenfalls im Ausland passiert.

Bitte beachten Sie:

  • Diese kurze Zusammenstellung ist ein Service und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird ausdrücklich erwähnt, dass eine Haftung für entsehende Schäden nicht gewährt werden kann. Es sind nur allgemein bekannte und von notfallerfahrenen Zahnärzten zusammen getragene hilfreiche Tipps!

  • Es gibt Erscheinungen die absolut Ernst zu nehmen sind: Das sind massive Schwellungen im Mund-, Kieferbereich, Atembeschwerden oder starke Blutungen. Hier sollten Sie in jedem Fall einen Arzt, Zahnarzt aufsuchen.

  • Es gibt auch Schmerzen im Kiefer-, Zahnbereich, die nicht ursächlich von den Zähnen ausgehen. Hier ist es ratsam einen Fachkollegen aufzusuchen. Zum Beispiel bei Zahnschmerzen bei akuter Kieferhöhlenentzündung (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt)

  • Es gibt viele Medikamente, die gegen Zahnschmerzen helfen. Die üblichen Wirkstoffe sind Paracetamol, Ibuprofen und Aspirin. Achtung bei Aspirin: Nach chirurgischen Eingriffen kann die Einnahme zu verstärkten Nachblutungen führen, da dieser Wirktstoff blutverdünnend wirkt.

    Wichtige Informationen zur Einnahme und Dosierung erhalten Sie vom Zahnarzt, Arzt und natürrlich von Ihrer Notdienst-Apotheke.

Lesen Sie hier die 15 häufigsten zahnärztliche Notfälle: 15 häufigsten Notfälle lesen

 

Die häufigsten zahnärztlichen Notfälle:

1. Schwellung der Wange – Die dicke Backe!

Eine Schwellung der Wange ist in jedem Fall eine akute Entzündung! Meist geht diese auf eine bakterielle Infektion zurück und muss schnell behandelt werden. Sollten Sie zudem noch Fieber entwickeln und das Gefühl haben, dass es Ihnen übel wird, ist ein Zahnarzt oder Notdienst umgehend aufzusuchen.

Hilfreich ist es die Wange mit feucht-kalten Umschlägen zu kühlen. Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen und zusätzliche Wärme von außen.

Ist nicht ein Zahn oder eine infizierte Wunde im Mund die Ursache, kann selten auch eine Muskelverspannung oder eine Entzündung der Ohrspeicheldrüse der Grund für die Schwellung der Wange sein.

Da eine „dicke Backe“ selten harmloser Natur ist, sollten Sie auf jeden Fall baldmöglichst unsere Praxis aufsuchen.

2. Schmerzen nach zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen

Wundschmerzen nach jeglicher Art von Eingriffen in der Mundhöhle sind nichts Außergewöhnliches.Normalerweise mildern die Ihnen verschriebenen Medikamente die Schmerzen effektiv und schnell. Bitte nehmen Sie keine blutverdünnenden Tabletten wie z.B. Aspirin ein. Besser geeignet sind Ibuprofen und Paracetamol.

Häufig tritt nach einem Eingriff durch eine natürliche Reaktion des Körpers auch eine Schwellung auf. Oft auch erst 2 Tage nach der Operation. Kühlen Sie das betroffene Areal mit Pausen und vermeiden Sie körperliche Anstrengungen.

Normal sind Schmerzen bis zu 3 Tagen, danach sollten Sie uns kontaktieren.

Treten Schmerzen nach einem Eingriff erneut auf, so kann eine Wundinfektion die Ursache sein. Nehmen Sie das bitte nicht zu locker und suchen Sie uns in einem solchen Fall baldmöglichst auf.

Verzichten Sie nach einem Eingriff für einige Tage auf Sport, sonstige körperliche Anstrengungen und vermeiden Sie den Genuss von Alkohol und vor allem Nikotin. Reine Milchprodukte, schwarzer Kaffee und stark mehlhaltige Speisen sollten für 1-2 Tage vermieden werden.

Nutzen Sie nach Eingriffen eine desinfizierende Spüllösung z.B. Chlorhexamed.

3. Anhaltende Blutung nach einem chirurgischen Eingriff

Sollte eine Blutung in Ihrer Mundhöhle nicht stoppen, so ist in jedem Fall ein Zahnarzt aufzusuchen. Allerdings wirkt der Speichel, der sich mit Blut vermischt entsprechend verstärkend zu diesem Gefühl bei. Dies sollte kein Grund zu einer panischen Reaktion sein. Oft wird dieser Effekt aufgrund des starken Eigengeschmackes des Blutes verstärkt. Sehen Sie mit einem Spiegel nach, ob tatsächlich kontinuierlich Blut aus einer Wunde austritt.

Nach 2 bis 4 Stunden kann es aufgrund des Abklingens der Anästhesie zu einer leichten Nachblutung kommen. Diese oft eher geringen Nachblutungen sind in der Regel gut mit eigenen Mitteln zu stoppen. Nehmen Sie ein gebügeltes (weil keimärmer) Stofftaschentuch in das Sie einen Knoten machen. Beißen Sie mit mäßigem Druck auf den Knoten an der Stelle an der sich die Stelle des Blutaustritts befindet. Innerhalb eines Zeitraumes von 30 min sollte sich diese Nachblutung kontrollieren lassen.

Nach einem längeren Zeitraum spricht eine Nachblutung, die häufig etwas stärker werden kann, für den Verlust eines Blutpfropfes oder einer sich geöffneten Naht. Machen Sie es wie vorgehend beschrieben und halten Sie es sich offen, noch einmal in unsere Praxis oder in einen Notdienst zu gehen.

Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen, Sonnenexposition und Nikotin.

Häufig ist eine Nachblutung in der Nichteinhaltung der ärztlichen Empfehlungen begründet. Lesen Sie sich unseren Aufklärungsbogen nach Eingriffen deshalb sorgsam durch und vermeiden Sie Manipulationen an der Wunde. Auch das zu kräftige Spülen kann den natürlichen Wundverschluss herauslösen.

 

Auf jeden Fall sind zusätzliche blutverdünnende Medikamente zu vermeiden. Auf die Einnahme von Aspirin sollte verzichtet werden. Bevor Sie allerdings andere blutverdünnenden Medikament wie z.B. Marcumar oder Falithrom selbstständig absetzen, sollten Sie sich bei Ihrem Hausarzt rückversichern ob dies möglich ist.

4. Inlay, Krone oder Brücke lose oder herausgefallen

Zementierte Versorgungen können unter Umständen einmal herausfallen. Dies kann mit dem Zement, dauernden Querbelastungen durch Knirschen oder einer Karies unter der Versorgung verursacht sein. Deshalb sollten wir die definitive Befestigung vornehmen. Sollten Sie nicht in München sein, so können Sie sich die Versorgung von jedem Zahnarzt erst einmal provisorisch einsetzen lassen. Ist auch das nur schwer möglich, nehmen Sie Zahnpasta und setzen die Versorgung selbst wieder für kurze Zeit ein. Doch Vorsicht: sollte es sich nicht gut befestigen lassen, lieber nicht wieder einsetzen! Es besteht sonst die Gefahr, dass Sie das Teilchen verschlucken oder aspirieren (Luftröhre). Bei Kindern oder älteren Menschen mit eingeschränkter Motorik deshalb bitte nur vom Zahnarzt einsetzen lassen.

5. Provisorium verloren, defekt

Wenn das Provisorium nicht gebrochen ist, können Sie es leicht einfach wieder aufstecken. Machen Sie es vorher gut mit einer Zahnbürste sauber. Nehmen Sie etwas Zahnpasta zur Hilfe, das hält in den meisten Fällen sehr gut. Wenn das Provisorium zerbrochen sein sollte, so müssen wir es neu anfertigen. Dazu müssten Sie nur kurz vorher bei uns anrufen um einen Termin zu vereinbaren. Wenn ein nicht abgedeckter Zahn sehr empfindlich sein sollte, so können Sie diesen mit einem zuckerfreien Kaugummi für den Übergang abdecken.

6. Füllung herausgefallen oder ein Stück abgebrochen

Eine adhäsiv (mit Haftvermittlern) eingebrachte Füllung fällt nur sehr selten einfach so heraus. Das sollte der Vergangenheit angehören. Passiert es doch, sind es meist ältere undichte Füllungen unter denen sich eine Karies gebildet hat. Der Zahn reagiert dann meist empfindlich auf Kälte und Süßes. Baldmöglichst sollte der Zahn an dieser Stelle wieder abgedichtet werden. Sie können diese Empfindlichkeiten herabsetzen, wenn Sie den Defekt mit einem zuckerfreien Kaugummi verschließen. Vermeiden Sie das Kauen auf harten Nahrungsmitteln, da der Zahn ohne seine Füllung bruchgefährdet ist.

7. Fraktur eines Zahnes

Ist ein Stück eines Zahnes abgebrochen, lässt sich dieser sehr gut wieder rekonstruieren. Hier nehmen wir ein ästhetisches Hybridkomposit (ein Spezialkunststoff der mit Glaskeramikpartikeln verstärkt ist) um das fehlende Stück wieder zu rekonstruieren. Bei größeren Defekten sollte ein Ersatzstück aus Keramik ähnlich einem Veneer hergestellt werden, welches dem Zahn aufgeklebt wird.

Sollte ein so großes Stück abgebrochen sein (z.B. bei einem Schlag oder Unfall), dass ein Blutpunkt zu sehen ist, so ist der Zahnnerv eröffnet. Der Zahn ist dann extrem schmerzempfindlich und sollte sofort zahnärztlich versorgt werden. In einem solchen Fall ist die Therapie der Wahl eine Wurzelbehandlung. Mit einer besonderen Form der lokalen Betäubung können wir die auch bei Ihnen völlig schmerzfrei durchführen.

8. Zahn ausgeschlagen

Sollte ein Zahn komplett herausgeschlagen worden sein (z.B. durch einen Sturz, Schlag oder Aufprall), so kann dieser unter gewissen Umständen sogar wieder eingesetzt werden und anwachsen. Dies gilt nicht für Milchzähne. Ob das Wiedereinsetzen (Reposition) erfolgreich verläuft, hängt im Wesentlichen vom Transport und der Dauer bis zur Reposition ab. Im Idealfall hat man eine Zahnrettungsbox zur Hand. Dies ist in Schulen Standard oder kann in einer Apotheke erworben werden. Sollte so eine Box nicht zur Hand sein, kann man gekühlte H-Milch oder eine Salzwasserlösung alternativ verwenden. Den Zahn vor Einlagerung vorsichtig von Verschmutzungen befreien. Nicht im Mund aufbewahren. Es besteht die Gefahr des Verschluckens. Außerdem wird der Zahn so durch die Keime der Mundhöhle kontaminiert. Fassen die den Zahn möglichst nicht an der Wurzel an und vermeiden Sie das Austrocknen der Wurzelhaut.

Bei Stürzen oder Schlägen die zu einem totalen Zahnverlust führen können noch weitere Verletzungen entstanden sein, die man nicht auf den ersten Blick erkennen kann. Lassen Sie dies zur Sicherheit durch unsere Ärzte oder einer naheliegenden Kieferklinik abklären.

9. Aufbißschmerzen an einem Zahn

Ist ein Zahn extrem berührungsempfindlich liegt meist eine akute Entzündung von Zahnnerv oder Wurzel vor. In der Folge kann es dann auch zu Schwellungen (Abszess) kommen. Vermeiden Sie Wärme und suchen Sie uns baldmöglichst auf. Therapie der Wahl ist dann eine Wurzelkanalbehandlung, die wir mit einer besonderen Form der lokalen Betäubung auch bei Ihnen völlig schmerzfrei durchführen können.

10. Kälteempfindlichkeiten

Dies kann verschiedene harmlose aber auch bald behandlungsbedürftige Ursachen haben.

Typische Ursachen sind der verstärkte Genuss säurehaltiger Getränke, stärkeres „Knirschen“ mit den Zähnen oder Undichtigkeiten an Füllungen. Auch freiliegende Zahnhälse sorgen aufgrund der fehlenden Abdeckung der Wurzel zu höheren Empfindlichkeiten. Auch eine Karies kann Ursache stärker empfindlicher Zähne sein. Dann sollten Sie unsere Praxis bald aufsuchen.

Nach einer Zahnbehandlung kann es aufgrund der unweigerlich auch traumatischen Einflüsse auf den Zahn zu höheren Kälteempfindlichkeiten kommen. Hier empfiehlt sich die konzentrierte Applikation von Fluoridgelen wie z.B. elmex gelée ein- bis dreimal wöchentlich. Sollte die Abstände zwischen den Schmerzmomenten kürzer und stärker werden suchen Sie uns auf.

11. Warmempfindlichkeit eines Zahnes

Sollte ein einzelner Zahn bei heißen Getränken oder Speisen stark reagieren so ist dies Zeichen einer Nerventzündung. Kühlen Sie die Region und suchen Sie uns auf. Behandelt man eine solche Entzündung nicht rechtzeitig kann es auch bald zu einer Schwellung (Abszess) kommen.

Die Therapie der Wahl ist dann eine Wurzelbehandlung, die wir mit einer besonderen Form der lokalen Betäubung auch bei Ihnen völlig schmerzfrei durchführen können.

12. Zahnfleischbluten

Sollte es sich nicht um eine Form der unter 3. beschriebenen Blutung handeln, so ist dies kein akuter Notfall. Die Ursache kann eine Entzündung des Zahnfleisches, eine lokale Verletzung (z.B. durch zu starkes Aufdrücken der Zahnbürste) sein. Ist Ihr Zahnfleisch generell am Rand dunkelrot verfärbt, sollten Sie eine professionelle Zahnreinigung bei unserer Prophylaxehelferin durchführen lassen. Nach 2 Wochen ist es ratsam den Zustand des Zahnfleisches auf den Rückgang der Entzündung zu kontrollieren. Eventuell liegt bei Ihnen eine behandlungsbedürftige Parodontitis vor.

Selten kann auch durch Einbeißen eines Fremdkörpers (z.B. Fischgräte) eine lokale Verletzung zu einer Blutung führen. Können Sie den Fremdkörper nicht selbst mit Zahnseide oder ausnahmsweise auch einen Zahnstocher selbst entfernen können, müssen wir das für Sie tun.

Spülen Sie in jedem Fall Ihre Mundhöhle mit einer desinfizierenden Mundspüllösung.

Dauerhaftes Zahnfleischbluten ist auch ein Risiko für Ihre Allgemeingesundheit – deshalb lassen Sie uns besser einmal nach der Ursache forschen.

13. Scharfe Kante

Scharfe Kanten entstehen meist durch abgebrochene Stücke von Zähnen oder Restaurationen (Inlays, Kronen, Brücken, Provisorien). Vermeiden Sie das „Spielen“ mit der Zunge und decken Sie bis zu Ihrem Termin bei Bedarf die kantige Stelle mit einem zuckerfreien Kaugummi ab. Bei kieferorthopädischen Apparaturen können öfter auch mal Drähte abstehen. Bitte nicht selbst Hand anlegen. Hier gibt es vom Kieferorthopäden ein spezielles Wachs mit dem man solche Stellen gut abdecken kann.

14. Bruch einer Kunststoffprothese

Es kann immer einmal passieren, dass eine Kunststoffprothese bricht oder sich ein Zahn löst. Durch unser hauseigenes Labor können wir Ihnen meist sofort helfen. Rufen Sie bitte vorher an und vermeiden Sie Termine am späten Nachmittag, da wir sonst nicht mehr die nötige Zeit haben, den Bruch sofort zu reparieren.

Bitte lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, selbst mit einem Kleber Versuche anzustellen die gebrochenen Stücke wieder zusammen zu setzen. Sie verhindern so, dass wir die Stellen sauber aneinander passen können. Außerdem können diese Kleber toxisch sein und lösen sich in der Mundhöhle auch oft wieder auf.

15. Druckstelle bei einer Prothese

Neue oder neu unterfütterte Prothesen können in den ersten Tagen oft zu Druckstellen führen. Die Stelle sollte möglichst bald von uns entfernt werden. Bitte nicht selbst an der Prothese Hand anlegen. Tragen Sie die Prothese vor Ihrem Termin, damit wir die störende Stelle genau erkennen können.

Zur Linderung der Schmerzen können Sie sich in der Apotheke eine Haftsalbe besorgen (z.B. Volon A).

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