
Statistiken bringen den sicheren Beweis: Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen von Rauchern sind nachweislich einem erhöhten Risiko ausgesetzt.
Wissenschaftlichen Studien zufolge geht Rauchern nach und nach der einst erfolgversprechende Biss verloren. Dem blauen Dunst aus Zigarette, Zigarre & Co können Zähne nur schwer standhalten – und auch das Zahnfleisch zieht sich häufig zurück.
Mediziner der Temple University School of Dentistry in Chicago haben dem direkten Zusammenhang zwischen Zigarre und Pfeife und der Wirkung auf den Kauapparat genauer auf den Zahn gefühlt: Von den insgesamt untersuchten 705 Erwachsenen litten immerhin 17,6 Prozent der aktuellen oder ehemaligen Zigarren- oder Pfeifenraucher an einer mittleren bis schweren Form von Parodontitis.
Dieser Prozentsatz liegt knapp dreimal höher als der bei Nichtrauchern. Im Schnitt fehlten den Zigarren- und Pfeifenrauchern der Testgruppe 5,1 Zähne, ehemaligen Rauchern durchschnittlich 3,9. Überdies bestätigte sich die Annahme, dass Zigarrenraucher auch ein erhöhtes Risiko für Knochenabbau in der Zahnhöhle aufweisen. Bei Zigarettenrauchern ist dies bereits seit langem bewiesen.



