Wer gern und regelmäßig Sushi schlemmt, kann dem nächsten Zahnarztbesuch möglicherweise beruhigter entgegensehen. Das jedenfalls wird im Gesundheitsportal Almeda behauptet. Danach sollen japanische Forscher in der beliebten Sushi-Würze Wasabi eine Komponente ausgemacht haben, die sich negativ auf die Karies-Entwicklung auswirken könnte.
Bei einer Fachtagung auf Hawaii präsentierten die Wissenschaftler um Hideki Masuda mikrobiologische Experimente, mit denen nachgewiesen wurde, dass Isothiocyanate das Wachstum eines Karies verursachenden Bakteriums stören. In Wasabi-Würze seien große Mengen an diesen Isothiocyanaten enthalten, meinten die Forscher.
Aber auch Menschen, die nicht zu den Sushi-Liebhabern zählen, können in den Genuss der heilenden Wirkung der Isothiocyanate kommen. Auch weniger exotisches Grünzeug wie Broccoli und Kohl, die mit Wasabi verwandt sind, enthalten diese chemischen Verbindungen.
Redaktion Creative Zahnärzte



