Zahnärztliches Lexikon
Zahnarztphobie

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Zahnarztphobie

Wann ist man von Zahnarztphobie betroffen?

Zahnarztphobie (auch Dentalphobie, Zahnarztangst) bezeichnet die starke Angst eines Menschen einen Zahnarzt aufzusuchen, um eine Zahnbehandlung vornehmen zu lassen. Eine normal starke Angst den Zahnarzt aufzusuchen verspüren die meisten Menschen, jedoch ist die Angst bei ca. 5-10% der Bevölkerung derart groß, dass die Betroffenen erst dann zum Zahnarzt gehen, wenn ihre Zahnschmerzen unerträglich sind. Jene, sehr ausgeprägte Angst vor zahnärztlichen Behandlungen wird Zahnphobie (auch Zahnarztphobie, Dentalphobie) genannt und ist krankhaft. Dazu kommt, dass Betroffene sich außerdem aus Scham nicht zum Zahnarzt trauen, da Mundgeruch oder Karies meist bereits in starkem Ausmaß vorhanden sind.

Kennzeichnend für die Phobie ist, dass sich die Angst schleichend entwickelt und sich die Gedanken des Patienten immer mehr um die Angst an sich drehen und letztendlich zum sozialen Rückzug der Person führen.
Des Weiteren spiel oftmals auch die Sorge um eine hohe Zahnarztrechnung eine Rolle. Durch diese Addition an Faktoren kann die Angst der Person sogar gewichtiger werden, als die Zahnschmerzen, welche dann abermals nicht behandelt werden.

Zuletzt aktualisiert am 27.10.2015 von .

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