Zahnärztliches Lexikon
Wurzelkanalbehandlung

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Wurzelkanalbehandlung

Wie läuft eine Wurzelbehandlung ab?

Ist der Wurzelkanal eines Zahnes stark entzündet kann meistens nur noch eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt werden, um den Zahn zu erhalten. Diese führt der Zahnarzt normalerweise innerhalb von ein oder zwei Behandlungssitzungen durch. Im Folgenden wird der Ablauf einer Wurzelbehandlung genauer geschildert.

Zunächst erhält der Patient eine lokale Betäubung, die das Gewebe an dieser Stelle schmerzunempfindlich werden lässt. Nun bringt der Zahnarzt ein Gummituch, einen sogenannten Kofferdam, um die zu behandelnde Stelle an, um diesen Bereich frei von Bakterien halten zu können. Anschließend wird die Zahnkrone des Zahnes geöffnet und die Nervhöhle von Bakterien befreit. Im Anschluss sucht der Zahnarzt die Wurzelkanäle und erweitert diese mit Hilfe von kleinen Feilen. Durch jenes Erweitern kann das komplette Wurzelkanalsystem leichter gereinigt und desinfiziert werden. Im nächsten Arbeitsschritt wird das Kanalsystem unter Sichtkontrolle gründlich gereinigt und ausgeformt.

Nach jener Ausformung, Desinfektion und Reinigung kann der Hohlraum nun mit einem plastischen, versiegelnden Material aufgefüllt werden. Zuletzt verschließt der Zahnarzt das ‚Loch‘, welches er zuvor in die Zahnkrone gebohrt hat wieder mit einer Füllung. Nach dieser Prozedur ist es normalerweise wieder möglich den Zahn vergleichsweise schnell mit einer Krone zu versorgen.

Sollte ein Patient unter Zahnarztangst leiden ist es selbstverständlich möglich eine Behandlung unter Sedierung oder Vollnarkose vorzunehmen.

Zuletzt aktualisiert am 27.10.2015 von .

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