Zahnärztliches Lexikon
Tiefer Biss

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Tiefer Biss

Bissanomalie

Der tiefe Biss ist eine häufige Fehlstellung, die im menschlichen Gebiss vorkommt.
Wenn der Kauapparat über keine Fehlstellung verfügt überlappen normal die oberen Schneidezähne die unteren Schneidezähne in der Vertikalen Ebene um etwa 2 bis 3 Millimeter.

Liegt jedoch ein stärker vertikaler Überbiss vor, so wird von einem tiefen Biss gesprochen. Wenn dieser tiefe Biss sehr stark ausgeprägt ist kann dies dazu führen, dass die unteren Schneidezähne die Gaumenschleimhaut berühren bzw. in diese beißen.

Eine besondere Form des tiefen Bisses bildet der Deckbiss, bei welchem die oberen Schneidezähne im Gebiss des Patienten sehr steil stehen und die unteren Frontzähne komplett verdecken.

Die Kau- und Abbeißfunktion von Patienten, welche unter tiefem Biss leiden ist meistens stark eingeschränkt. Möglich sind ebenso Beschwerden im Bereich der Kiefergelenke. Ein Einbiss der unteren Schneidezähne in die Gaumenschleimhaut kann zur Verletzungen derer und zu entzündlichen Komplikationen im Zahnhalteapparat führen.

Zuletzt aktualisiert am 27.10.2015 von .

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