Zahnärztliches Lexikon
Sofortimplantation

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Sofortimplantation

Sofortimplantation – Definition, Pro und Contra

Bei sogenannten Sofortimplantationen werden Implantate in der selben Behandlungssitzung eingesetzt, in welcher auch der ‚alte’, natürliche Zahn entfernt worden ist. Somit kann die Sofortimplantation als rein chirurgisches Konzept angesehen werden. Als prothetische Möglichkeiten nach dem Einsetzten des Implantats sind sowohl die unbelastete Einheilung, wie aber auch die Sofortversorgung (unter Umständen sogar Sofortbelastung möglich) möglich.

Voraussetzungen, die bestehen müssen, um eine Sofortimplantation vornehmen zu können sind zum einen, dass der Zahn eine anatomisch-prothetisch eindeutige Position aufweisen muss, der Zahn entzündungsfrei ist, die knöcherne Wand stabil ist und der Patient über ein ausreichend dickes Zahnfleisch verfügt, wie aber auch, dass der behandelnde Arzt über fortgeschrittene Erfahrung im implantologischen Bereich verfügt.

Die Vorteile einer Sofortimplantation sind vielfältig: eine verkürzte Behandlungsdauer, ein reduziertes Operationstrauma und weniger Behandlungsstress für den Patienten.

Allerdings muss auch darauf hingewiesen werden, dass einige Faktoren vorliegen, die gegen Sofortimplantationen sprechen. Hier besteht nämlich gegenüber einer Normalen Implantation ein, durch Restentzündung, deutlich erhöhtes Risiko des Implantatverlustes, ein schwierigeres Handling und ein nur ungenau kalkulierbares Ergebnis nach Therapieende hinsichtlich der Ästhetik.

Zuletzt aktualisiert am 27.10.2015 von .

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