Zahnärztliches Lexikon
Resorption

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Resorption

Abbau von Gewebe

Als Resorption wird in der Zahnmedizin der Vorgang bezeichnet, bei welchem sich Gewebe im Körper auflöst bzw. abbaut. Hierunter fällt auch die Aufnahme körperfremder Stoffe durch die Zellen des Körpers.
Der Begriff leitet sich aus der lateinischen Sprache ab, in welcher ‚resorbere’ aufsaugen bedeutet. Generell kann dieser Vorgang natürlich und gesund sein, in manchen Fällen allerdings auch schädlich für den Körper.

Normal ist die Resorption beispielsweise, wenn die Milchzähne aus dem Gebiss eines Kindes ausfallen und hierbei deren Zahnwurzeln und der Milchzahn selbst abgebaut werden, sobald die bleibenden Zähne bereit sind nachzuwachsen.

Bedenklicher dagegen ist allerdings das Phänomen der Wurzelresorption, bei welchem sich die Zahnwurzel eines Zahns und das Zahnhartgewebe auflöst.

Dies passiert oft infolge chronischer Zahnentzündungen, Tumoren oder Zysten, welche nicht rechtzeitig behandelt worden sind.

Des Weiteren ordnet man der Auflösung von Gewebe innerhalb des Zahns bzw. seines Wurzelkanals der sogenannten Internen Resorption zu. Als Ursprung hat die interne Resorption meist eine Vorerkrankung, wie eine chronische Zahnnervenentzündung oder einen bereits abgestorbenen Zahnnerv bzw. abgestorbenes Zahnnervengewebe.

Eine besondere Form stellt die Atrophie des Kieferknochens dar. Durch Zahnverlust wird der Knochen nicht mehr funktionell belastet und vom Körper natürlicherseits resorbiert.

Auch im Bereich des Knochenaufbaus spricht man von Resorption, wenn Knochenersatzmaterial und Membranen resorbiert werden und durch natürliches Gewebe ersetzt werden.

Zuletzt aktualisiert am 27.10.2015 von .

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