Zahnärztliches Lexikon
Periimplantitis

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Periimplantitis

‚Parodontits um ein Implantat’

als Periimplantitis wird eine Erkrankung bezeichnet, welche bei Implantaten auftreten kann. Sie ist ähnlich zu der Parodontits der natürlichen Zähne. Die Krankheit geht mit Entzündungen und dem Rückgang der Schleimhaut in unmittelbarem Bereich eines Implantats einher. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt führt sie zum Verlust des kompletten Implantates. Auch die Beschwerden, welche bei einer Periimplantitis auftreten sind ähnlich derer der Parodontits. Der Patient vernimmt süßlichen Mundgeruch, hat im Bereich des Implantates Schmerzen beim Zähneputzen, Zahnfleischbluten, Knochenrückgang, Zahnfleischrückgang, Implantatlockerung oder gar einen Implantatverlust.

Die Ursache der Erkrankung kann darauf zurückgeführt werden, dass über dem Implantat die Schleimhaut und drüber wiederum die Suprakonstruktion des Zahnersatzes liegt. Am Implantat können sich nun Beläge aus Bakterien ablagern. Werden jene Beläge jedoch nicht regelmäßig, durch angemessene Mundhygiene, entfernt, so entzündet sich die Schleimhaut über dem Implantat. Werden die Beläge Beseitig heilt die Periimplantitis in der Regel wieder komplikationsfrei aus. Wird also nichts oder erst zu spät etwas gegen die Bakterien unternommen kann die Entzündung auch den Knochen angreifen. Es kommt zu einem Abbau der Knochensubstanz um das Implantat.

Wird die Periimplantitis rechtzeitig erkannt, kann diese mit geeigneten Maßnahmen, wie zum Beispiel mit einem speziellen Knochenaufbau behandelt werden. So konnten wir schon zahlreiche ältere Implantate vor dem Verlust retten.

Zuletzt aktualisiert am 27.10.2015 von .

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