Zahnärztliches Lexikon
Osseointegration

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Osseointegration

Dauerhaft sicherer Halt von Implantaten

Die Osseointegration ist eine Prozedur, bei welcher nach dem Setzen eines Implantats ein reizloser, knöcherner Heilungsprozess erreicht werden soll, bei welchem die Knochenzellen (auch Osteoblasten) unmittelbar an das Implantat heranwachsen, ohne, dass dazwischen bindegewebige Zwischenlagerungen entstehen, und anschließend fest an die Implantatoberfläche haften sollen. Das Abstossrisiko für das Implantat ist sehr gering, wenn die Osseointegration komplikationsfrei verlaufen ist. Der Begriff entstammt dem Fachbereich der Implantologie bzw. Kieferchirurgie.

Durch eine Osseointegration kann somit ein dauerhaft stabiler halt des Zahnersatzes im Knochen erzielt werden. Wichtig für die Sicherheit des Halts sind aber auch die biologischen Eigenschaften des Knochenmaterials, die Art der Implantatoberfläche, wie auch die Primärstabilität des Implantats an sich.
Der Terminus Osseointegration kann durch die lateinische Sprache erklärt werden, in welcher ‚Os’ für Knochen steht und ‚integrare’ für den Akt des Einbindens.

Zuletzt aktualisiert am 27.10.2015 von .

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