Zahnärztliches Lexikon
Modellguss

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Modellguss

Herstellungsweise und Anwendung der Modellgussprothese

Wenn in der Zahnmedizin von einem Modellguss gesprochen wird, so ist dies ein Leistungsbereich, welcher auf die zahntechnische Restaurationsarbeit anspielt.

Ein Modellguss ist eine Einstückgussprothese, welche als herausnehmbarer Zahnersatz fungiert, der durch Auflagen und Klammern an den Restzähnen befestigt ist. Das Element „Guss“ in der Bezeichnung stammt daher, dass die Prothese fast immer in einem Guss aus einer Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung gegossen wird. Hierfür wird dem Patient zunächst ein Abdruck entnommen, aus welchem anschließend ein Modell gegossen wird. Nachdem jenes Arbeitsmodell vermessen worden ist, werden die Klammern, welche die Prothese später halten sollen eingepasst.
Die Modellgussprothese ist also eine Stahlprothese.

Danach werden lediglich die Prothesensättel, welche die zu ersetzenden Zähne auf sich tragen auf der Prothese befestigt. Nach wenigen weiteren Arbeitsschritten wird ein Negativmodell des Gebisses mit der Legierung ausgegossen. Dieses Negativmodell wird verwendet, da ein normales Gipsmodell der Hitze, auf die die Hohlform erwärmt werden muss nicht standhalten würde. Daher wird das Duplikat aus hitzefester Masse verwendet.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Modellgussprothese zwar eine kostengünstige Option im Bereich Zahnersatz darstellt, von vielen Patienten allerdings als ästhetisch wenig befriedigend wahrgenommen wird.

Zuletzt aktualisiert am 26.10.2015 von .

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