Zahnärztliches Lexikon
Mineralisation

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Mineralisation

Einlagerung von Mineralstoffen

Die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnhartsubstanz, den Zahnschmelz und das Dentin, wird als Mineralisation bezeichnet. Hierunter wird die Einlagerung von Hartsubstanzen, wie Kalziumsalzen, bzw. die Verkalkung der Zahnmasse bezeichnet. So werden bei der Mineralisation beispielsweise anorganische Substanzen, wie Salze, Hydroxylapatit, Phosphate und Fluoride in den Zahn eingelagert.

Um über gesunde und widerstandsfähige Zahnsubstanz zu verfügen ist es wichtig, dass die Zähne von Kindern bereits von Anfang an mit ausreichend Mineralien versorgt werden, denn die Mineralisation bedeutet im Grunde nichts anderes, als die sogenannte Zahnverfestigung durch die Entstehung eines widerstandsfähigen Zahnschmelzes als Beschichtung auf dem Zahn. Hier ist auch wichtig darauf hinzuweisen, dass der Härtungsprozess des Dentins bereits in der 14. Schwangerschaftswoche beginnt. Der Vorgang der Mineralisation ist erst vollständig im Alter von etwa 20-25 Jahren mit der Mineralisation der Weisheitszähne abgeschlossen.

Der Vorgang der Mineralisation verläuft von der Schneidekante bis schließlich zur Zahnwurzelspitze hin.

Zuletzt aktualisiert am 26.10.2015 von .

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