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Lippenbeißen

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Lippenbeißen als schädliche Angewohnheit – Methoden zum Entgegenwirken

Das Lippenbeißen wird in die Kategorie der Parafunktionen eingeordnet. Diese werden auch als sogenannte Habits bezeichnet. Hierunter fallen alle unnatürlichen Bewegungen des Kauapparats, wie z.B. auch Zungenbeißen und Wangenbeißen. Meist liegt die Ursache dieser Verhaltensmuster in der Psyche und wird vom Zahnpatient selbst gar nicht bewusst wahrgenommen. Trotzdem können diese Bewegungsabläufe Schäden im Gebiss anrichten und sogar für Parodontalerkrankungen verantwortlich gemacht werden.

Markante Anzeichen für Lippenbeißen bei einem Patienten sind trockene, rissige Lippen, sowie obere Schneidezähne und nach hinten gekippte Schneidezähne in der unteren Kieferhälfte.

Als Methode um gegen das Lippenbeißen vorzugehen hat sich herausgestellt, dass es sinnvoll ist bunte Post-it’s auf Alltagsgegenstände, wie Fernseher, Spiegel oder Tisch anzubringen, um den Betroffenen an die schädliche Angewohnheit zu erinnern und dadurch einen Anstoß zu vermitteln diese zu unterlassen.

Des Weiteren kann auch eine sogenannte Mundvorhofplatte, welche vom Zahnarzt, Kieferorthopäden oder einem Logopäden verordnet worden ist helfen, um den Patienten von der Angewohnheit des Lippenbeißens zu befreien.

Zuletzt aktualisiert am 26.10.2015 von .

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