Zahnärztliches Lexikon
Kreuzbiss

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Kreuzbiss

Definition, Arten von Kreuzbiss und gesundheitliche Beeinträchtigungen
Der Kreuzbiss ist eine der häufigsten, in der Bevölkerung vorkommenden, Zahnfehlstellungen, bei welcher sich untere und obere Zahnreihe kreuzen. Im Volksmund wird der Kreuzbiss häufig auch „schiefer Biss“ genannt.
Da verschiedene Arten des Kreuzbisses vorliegen unterscheidet man zwischen einem frontalen und einem seitlichen Kreuzbiss. Bei dem frontalen Kreuzbiss befinden sich die unteren Schneidezähne vor der Schneidezahnreihe des Oberkiefers. Hierdurch kann das Oberkieferwachstum gehemmt werden, was letztendlich zu Parodontalschäden führt.

Beim seitlichen Kreuzbiss stehen die Höcker der unteren Seitenzähne weiter bukkal, als diejenigen Höcker der oberen Zahnreihe. Hier wächst der Unterkiefer asymmetrisch, was sich optisch oft auch an einer Gesichtsasymmetrie der betroffenen Patienten zeigt.

Ist hierbei auch die Mittellinie von Ober- und Unterkiefer betroffen, indem diese nicht mit der Gesichtsmitte des Patienten übereinstimmt wird von einer Mittellinienverschiebung gesprochen. Auftreten kann der Kreuzbiss allerdings an jedem Zahn und in jedem Abschnitt des menschlichen Kiefers.

Als Resultat eines Kreuzbisses kann es bei Patienten zu unausgeglichenen Kaudruckverteilungen kommen, was wiederum die Kiefergelenke und deren Muskulatur überbelastet.

Zuletzt aktualisiert am 23.10.2015 von .

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