Zahnärztliches Lexikon
Knochenaufbau

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Knochenaufbau

Verfahren zum Kieferknochenaufbau

Um Kieferknochen aufbauen zu können wird zunächst die Schleimhaut der Kieferhöhle durch medizinische Instrumente abgelöst und so angehoben, so dass anschließend Platz für Implantate gemacht werden kann, die im oft dünnen Oberkieferseitenzahnbereich eingesetzt werden sollen.

Beim Knochenaufbau wird zwischen einem „einzeitigem Vorgehen“, bei welchem der Knochenaufbau in einer Operation mit der Implantation durchgeführt wird, und einem „zweizeitigem Vorgehen“, bei welchem das Implantat erst eingebracht wird, wenn sich der Kieferknochen nach dem Knochenaufbau gefestigt hat.

Beim Kieferknochenaufbau wird zwischen zwei verfahren unterschieden: dem internen Sinuslift, bei welchem über das Implantatbohrloch Knochen unter die Innenhaut der Kieferhöhle gedrückt wird, um die langfristige Verwendung der Zahnimplantate möglich zu machen. Beim sogenannten äußeren Sinuslift wird ein Knochenfenster zur Kieferhöhle präpariert, über welches die Kieferhöhlenschleimhaut vom Kieferhöhlenboden gelöst wird. In den dadurch entstandenen Hohlraum kann anschließend Knochenaufbaumaterial eingebracht werden.

Von einem minimal invasiven Sinuslift wird dann gesprochen, wenn die Kieferhöhlenschleimhaut durch Knochenoptimierung angehoben wird.

Zuletzt aktualisiert am 27.10.2015 von .

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