Zahnärztliches Lexikon
Inlay

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Inlay aus Vollkeramik
Inlay aus Vollkeramik

Versorgung von Zahndefekten durch Einlagefüllungen

Als Inlays (auch: Einlagefüllung, Zahn-Gussfüllung, Zahneinlage) werden in der Zahntechnik alle Füllungen bezeichnet, welche nach einer vorherigen Abdrucknahme vom Zahn des Patienten durch den Zahnarzt außerhalb des Mundraums in einem Dentallabor angefertigt werden. Inlays als Festkörper sind meist aus Keramik, Metall, Kunststoff oder Gold gefertigt und halten im Gegensatz zu plastischen Zahnfüllungen nicht selten ein Leben lang.

Das Inlay wird nach seiner Herstellung mit dem Zahn, auf dem es angebracht werden soll, verklebt oder einzementiert. Es dient als Versorgung für Defekte am Zahn, wie z.B. Zahnlöcher. Besonders sinnvoll ist die Versorgung mit Inlays dann, wenn davon ausgegangen werden kann, dass der Zahn durch dieses noch für längere Zeit erhalten bleiben kann.

Unter den Inlays gibt es Variationen, so wird ein großes Inlay als Onlay bezeichnet und ein sehr großes Inlay, welches nicht nur Kaufläche, sondern auch weitere Bereiche des Zahns bedeckt, Overlay genannt. Wird die ganze Kaufläche miteinbezogen und ein Teil einer seitlichen Zahnwand so spricht man von einer Teilkrone. Die Übergänge in den verschiedenen Ausdehnungen sind teilweise fliessend und richten sich nach der Defektgröße und statischen Gesichtspunkten.

Zuletzt aktualisiert am 28.08.2015 von .

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