Zahnärztliches Lexikon
Infiltrationsanästhesie

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Infiltrationsanästhesie

Lokale Betäubung bei Behandlungen des Oberkiefers

Die Infiltrationsanästhesie bildet eine Variante der Lokalanästhesie beim Zahnarzt,  bei welcher das Anästhesiemittel durch eine Spritze direkt in oder um das zu behandelnde Gebiet injiziert wird. Infiltration bedeutet das Eindringen einer Flüssigkeit in Gewebe. In diesem Fall dringt das Betäubungsmittel in das Gewebe, in welchem die Nerven, die für die Schmerzempfindung verantwortlich sind, verlaufen ein, welches dieses betäubt und auch vielfach zur Entzündungshemmung beiträgt.

Gerade bei Behandlungen im Oberkieferbereich gilt die Infiltrationsanästhesie als herkömmliches Verfahren.
Üblich ist es bei derartigen Behandlungen den betroffenen Zahn und dessen zwei Nachbarzähne zu betäuben. Da die Infiltrationsanästhesie nur wirksam ist, wenn das Medikament den Kieferknochen komplett durchdringen und bis zur Wurzelspitze des Zahns gelangen kann, ist diese Art der Anästhesie für den Unterkiefer, er eine sehr kompakte Knochenstruktur aufweist, nicht geeignet.

Zuletzt aktualisiert am 25.08.2015 von .

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