Zahnärztliches Lexikon
Hypodontie

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Hypodontie

Zahnunterzahl im Gebiss

Eine Hypodontie ist das Vorhandensein von zu wenigen Zähnen im Kiefer. Hier fehlen den Betroffenen einer oder mehrere Zähne. Die Hypodontie gilt als eine der häufigsten Anomalitäten und betrifft etwa 3,5-8% der Bevölkerung. Das Fehlen der Weisheitszähne lässt sich bei 20–23 % der Bevölkerung feststellen.
Am häufigsten lässt sich nach dem Fehlen der Weisheitszähne ein Nichtvorhandensein der oberen seitlichen Schneidezähne feststellen.

Therapeutisch können kieferorthopädische, prothetische, kieferchirurgische, aber auch implantologische Maßnahmen ergriffen werden, um gegen die Hypodontie vorzugehen. Geplant werden sollte die Behandlung in jedem Fall individuell, da viele Faktoren in die Behandlung einbezogen werden müssen: Anzahl der fehlenden Zähne, Zahnstellung, Zustand der Zähne, Lage beider Kieferhälften zueinander und die Kiefergröße. Oft wird empfohlen erst eine kieferorthopädische Behandlung durchzuführen, bevor die Versorgung mit Zahnersatz in Betracht gezogen wird. Sollten Zahnimplantate als ideale Lösung bevorzugt werden, so wird in diesem Falle von den gesetzlichen Krankenkassen sogar ein Zuschuss zu den Implantaten gewährt.

Zuletzt aktualisiert am 25.08.2015 von .

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