Zahnärztliches Lexikon
Gangrän

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Gangrän

Nekrose des Zahnnervs

Von Gangrän spricht man bei einer Zahnkrankheit, bei welcher eine Gewebs-Nekrose (ein „gewebeverzehrendes“ Geschwür), welche häufig durch eine Blutunterversorgung entstanden ist, das darum herumliegende Gewebe zum Absterben bringt. Markantes Symptom für das Vorhandensein einer Gangrän ist der üble Geruch, der von der betroffenen Stelle ausströmt und durch Fäulnisbakterien und die von ihnen verursachte Eiweisszersetzung zustande kommt.

Oft wird im umgangssprachlichen von einem Wund- oder Gasbrand gesprochen, welcher die Eisweisszersetzung bezeichnet, die im Wundgebiet vor sich geht.

Besonders häufig tritt Gangrän im Nervengewebe, im Zahnmark bzw. an den Zahnnerven auf. Hierbei passiert es oft, dass die Zahnpulpa abstirbt, wobei bei diesem Prozess Ammoniak, Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff freigesetzt wird, was einen starken Mundgeruch erzeugen kann. Besonders schmerzhaft kann Gangrän sein, wenn sich jene Stoffe an der Spitze der Zahnwurzel befinden und sie nicht entweichen können. In diesem Fall ist eine Gangränbehandlung beim Zahnarzt notwendig.

Zuletzt aktualisiert am 25.08.2015 von .

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