Zahnärztliches Lexikon
Fluorose

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Fluorose

Schädigung des Zahns durch ‚Überflouridierung’

Als Fluorose (auch Zahnfluorose, Dentalfluorose) wird ein, durch zu hohe Fluoridversorgung, entstandenes Krankheitsbild des Zahnschmelzes bezeichnet, welches sich in einem störend geflecktem und porösem Zustand desselben erkennen lässt. Ursache für die Entstehung einer Fluorose ist die zu hohe Fluoridzufuhr während der Entwicklung des Zahns. Allerdings ist zur Erlangung einer Fluorose eine ungewöhnlich hohe Versorgung mit Fluorid über längere Zeit nötig, so dass es z.B. nicht möglich ist durch das einmalige Einnehmen einer zu hohen Dosis an Fluorid sofort eine Fluorose bzw. eine Fluoridvergiftung zu erwerben.

Ein häufigeres Auftreten von Fluoroseerkrankungen dagegen wird in Ländern verzeichnet, die ihr Trinkwasser künstlich mit Fluorid versetzen.

Oftmals lagern sich, durch die Fluorose verursacht, gelbliche Farbstoffe in der Zahnoberfläche ein, welche sich häufig bis ins bräunliche verfärben und fleck- oder streifenartige Stellen auf der Zahnschmelzoberfläche hinterlassen.

In starker Ausprägung sind jene Verfärbungen sowohl ästhetisch störend, als auch für die Gesundheit des Zahnes bedenklich, da dadurch die Widerstandsfähigkeit der Zahnoberfläche deutlich abnimmt.

Zuletzt aktualisiert am 25.08.2015 von .

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