Zahnärztliches Lexikon
Endodontie

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Endodontie

Prophylaxe, Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion als Teilgebiete

Endodontie (griechisch Endodont: „das sich im Zahn befindende“) wird das Teilgebiet der Zahnmedizin genannt, welches sich mit den Weichgeweben innerhalb des Zahnes bzw. Zahnmarks beschäftigt. Befasst wird sich daher mit der Behandlung des Zahnnervs (Pulpa) und des daran angrenzenden Dentins. Daher fällt auch die Wurzelkanalbehandlung in das Teilgebiet der Endodontie. Bei jener Wurzelkanalbehandlung ist es Ziel jegliche Gewebereste und Keime aus dem Wurzelkanal zu entfernen.

Dies wird vorgenommen, indem der entzündete Zahnnerv entfernt wird, der Wurzelkanal des Zahns gereinigt und erweitert wird und abschließend eine Füllung und Abdichtung in den entstandenen Hohlraum eingebracht wird. Für eine erfolgreiche Wurzelbehandlung ist eine komplette Desinfektion der Wurzelkanäle und eine genau abgemessene Füllung des Kanals bis hin zur Wurzelspitze essentiell. Da die Form von Zahnwurzeln variiert und sich der Wirkungsbereich auf einige Millimeter beschränkt sind bei der Behandlung auch technische Hilfsmittel nicht wegzudenken. Falls die Wurzelbehandlung nicht erfolgreich gewesen sein sollte muss anschließend noch eine chirurgische Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden. Oft sind diese Verfahren die letzte Chance, die bleibt, damit ein Zahn in der Mundhöhle verbleiben kann.

Zuletzt aktualisiert am 25.08.2015 von .

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