Zahnärztliches Lexikon
Einteilige Implantate

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Einteilige Implantate

Erläuterung, Vor- und Nachteile gegenüber 2-teiligen Systemen

Einteilige Implantate sind dadurch gekennzeichnet, dass Implantat und dessen Aufbau aus lediglich einem Teil bestehen. Generell muss gesagt werden, dass ein Zahnimplantat eine Zahnwurzel ersetzen soll und an deren Stelle in den Kieferknochen eingesetzt wird. Einteilige Systeme werden hauptsächlich bei Sofortbelastungskonzepten eingesetzt.

Die einteiligen Implantate unterscheiden sich darin von den herkömmlichen, dass der Implantataufbauund der knöcherne Anteil (Schraube) miteinander verbunden sind. Nachdem das Implantat eingesetzt worden ist, reicht der Aufsatz des Implantats bzw. der Implantatpfosten, welcher z.B. zur Fixierung von Prothesen vorgesehen ist, aus dem Zahnfleisch hinaus. Gründe sich für ein einteiliges Implantat zu entscheiden sind u.A. deren hohe Belastbarkeit bzw. Bruchfestigkeit. Außerdem gelten einteilige Implantate als vergleichsweise kostengünstig. Außerdem können diese Implantate aufgrund ihres möglichen geringen Durchmessers in besonders enge Lücken oder zum Ersatz besonders kleiner Zähne (z.B. untere Frontzähne) eingesetzt werden.

Als Nachteil gegenüber den 2-teiligen Systemen wird jedoch oftmals die weniger sichere Einheilung und eine geringere Flexibilität bei der Zahnersatzfertigung aufgeführt. Dies gründet darin, dass 2-teilige Implantatsysteme – welche aus einem in den Knochen eingepflanzten Implantat und einem Aufsatz, welcher später die Prothetik trägt, bestehen-  über die Möglichkeit verfügen verschiedene Implantataufbauten durch Schraub- oder Steckverbindungen anzukoppeln.

Zuletzt aktualisiert am 25.08.2015 von .

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